Die Linke Erkrath: Beleuchtung für die Schimmelbuschstraße

Schimmelbuschstraße beleuchten

Die Fraktion Die Linke Erkrath bringt zur nächsten Sitzung des Mobilitätsausschusses einen Antrag zur Beleuchtung der Schimmelbuschstraße ein, um die Sicherheit auf dem Geh- und Radweg deutlich zu verbessern. Konkret fordert die Fraktion die Prüfung und Installation einer Straßenbeleuchtung auf dem südlichen Wegabschnitt zwischen Bergstraße und Fuhlrottstraße. Zusätzlich soll die Verwaltung mögliche Fördermittel von Land und Bund prüfen, um den städtischen Kostenanteil zu senken.

Hintergrund sind erhebliche Sicherheitsmängel: Der Weg ist in der Dämmerung und bei Dunkelheit kaum einsehbar. Schlaglöcher und Wurzelaufbrüche werden so zu gefährlichen Stolperfallen für Fußgänger*innen und zu Sturzrisiken für Radfahrende. Besonders betroffen sind Kinder, ältere Menschen und Frauen, für die dunkle und unübersichtliche Wege ein reales Unsicherheitsgefühl und einen Angstraum schaffen.

Kay Keunecke, Sprecher für Die Linke im Mobilitätsausschuss, erklärt: „Es kann nicht sein, dass ein wichtiger Geh- und Radweg in Erkrath abends zur Gefahrenstelle wird. Wer sichere Mobilität ernst meint, muss gerade schwächere Verkehrsteilnehmer*innen schützen: Kinder auf dem Schulweg, Seniorinnen und Senioren sowie Frauen, die sich im öffentlichen Raum sicher bewegen können müssen.“

Die Linke schlägt moderne LED-Straßenbeleuchtung mit bedarfsgerechter Steuerung vor. So können Sicherheit, Energieeinsparung und eine Verringerung der Lichtverschmutzung sinnvoll verbunden werden.


Der Antrag:

Sehr geehrter Herr Nezi,

Die Linke im Stadtrat Erkrath beantragt für den Mobilitätsausschuss am 5.5.2026 die Aufstellung von Straßenbeleuchtung für den Geh- und Radweg entlang der Schimmelbuschstraße. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Beseitigung von Sicherheitsdefiziten für besonders schutzbedürftige Personengruppen.

Dazu soll geprüft werden, ob es Förderangebote vom Land, Bund etc. gibt, um den Kostenanteil der Stadt zu reduzieren.

Sachverhalt an der Schimmelbuschstraße:

Der getrennte Geh- und Radweg auf der südlichen Seite der Schimmelbuschstraße weist erhebliche Sicherheitsmängel auf. Besonders im Abschnitt zwischen Bergstraße und Fuhlrottstraße fehlt eine ausreichende Straßenbeleuchtung.

Begründung:

  1. Verkehrssicherheit: Durch die fehlende Beleuchtung ist der Weg in der Dämmerung und bei Dunkelheit kaum einsehbar. Schlaglöcher und Wurzelaufbrüche werden zu gefährlichen Stolperfallen für Fußgänger*innen und Sturzrisiken für Radfahrende.
  2. Sicherheit für Frauen und Prävention von Angsträumen: Dunkle, unübersichtliche Wege führen dazu, dass sich Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum unsicher fühlen oder diesen meiden. Die Beseitigung dieses Angstraums ist eine Frage der geschlechtergerechten Stadtplanung und der Kriminalprävention.
  3. Teilhabe für Senioren: Ältere Menschen sind auf eine gute Ausleuchtung angewiesen, um Stürze zu vermeiden und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die aktuelle Situation führt faktisch zu einer Mobilitätseinschränkung für Senioren in den Abendstunden.
  • Schutz von Kindern und Schülern: Der Weg ist eine wichtige Verbindung für Kinder aus dem Wohngebiet. Ohne Beleuchtung ist die Sicherheit auf dem Schulweg oder der Weg zu Freizeitangeboten in den Morgen- und Abendstunden nicht gewährleistet.

Vorschlag:

  • Installation moderner LED-Straßenbeleuchtung: Idealerweise mit bedarfsgerechter Steuerung (Bewegungssensoren), um Energie zu sparen, Unterhaltungskosten zu senken und Lichtverschmutzung zu minimieren.

Mit freundlichen Grüßen

Kay Keunecke            Markus Lenk               Daniela Bilobrk           Gabriele Riedl            

Lageplan Schimmelbuischstraße

Gelb: Notwendig

Rot: Kritisch Notwendig

Einstellung Kamera: F1.8, ISO 2000, 26mm, 1/4sek., 0,0 ev         

Beleuchtung Höhe Schimmelbuschstr. 58

Höhe Schimmelbuschstr. 58

Beleuchtung Höhe Schimmelbuschstr. 16-22 Einfahrt

Höhe Schimmelbuschstr. 16-22 Einfahrt

Beleuchtung Höhe Fuhlrottstraße Kreuzung

Höhe Fuhlrottstraße Kreuzung